Bund deutscher Staudengrtner (BdF)
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Heimischer Blütenwinter

Charakter
Es dominiert die bodendeckende Schneeheide, die in den Wintermonaten für rosa und weiße Farbteppiche sorgt. Bienen und andere Blütenbesucher finden hier an warmen Februar- und Märztagen ihre erste Nahrungsquelle. Später wirkt die Mischung durch zwischengestreute höhere Strukturbildner und dezente Sommer- und Herbstblüher. Schneeheide ist im Alpenraum und auf Kiesfeldern der Voralpenflüsse heimisch.

 

Blütenmosaik

 

Standort
Der Heimische Blütenwinter gedeiht an sonnigen Stellen oder im lichten Baumschatten z.B. von Kiefern. Sie ist kalkverträglich, doch empfehlen wir ein lockeres Substrat in den oberen 10 bis 20 cm, zum Beispiel ein Gemisch aus Sand und 20 % magerem Kompost.

 

Spezielle Pflegehinweise
Rückschnitt bzw. Mahd sollte erst erfolgen, wenn die Schneeheide weitgehend abgeblüht ist, spätestens aber Ende April. Die Eriken dürfen nur so tief geschnitten werden, dass noch reichlich gut belaubte Triebe verbleiben. In den ersten beiden Vegetationsperioden ist regelmäßiges Gießen in Trockenperioden wichtig. Später ist die Schneeheide gut genug eingewurzelt um auch sehr niederschlagsarme Sommer zu überstehen.
Aufwand: 4 Akmin/m²/a

 

Unser Tipp
Im Hausgarten kann statt Helleborus foetidus auch die echte Christrose (H. niger) eingesetzt werden. Die Schneeheideteppiche wirken am besten, wenn sie in kleinen Gruppen arrangiert werden.

 

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfram Kircher, wolfram.kircher@hs-anhalt.de

 

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PDF-Download:


Artenliste mit Charakteristik der Mischung

 


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