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Jäten oder Hacken?

Die Unkrautbeseitigung und -bekämpfung stellt die wichtigste Pflegemaßnahme im Staudenbeet dar. Dabei lassen sich zwei Maßnahmen unterscheiden: Jäten und Hacken.

 

Hacken schadet in den meisten Staudenpflanzungen und erhöht garantiert den Pflegeaufwand: Es werden die oberirdischen Pflanzenteile der Unkräuter beseitigt und der Boden gelockert, aber es werden auch die Rhizome von Wurzelunkräutern geteilt und vervielfältigt. Durch Licht auf dem Boden werden Samenunkräuter zum Keimen angeregt. Zudem werden flach wurzelnde Stauden geschwächt und eine erwünschte Bodenbedeckung erschwert. Hacken ist daher nur in besonderen Beetstaudenpflanzungen sinnvoll, wenn kein Mulch eingesetzt wird.

 

In Staudenpflanzungen empfiehlt sich daher das Jäten von Hand unter der Zuhilfenahme eines Distelstechers, um auch die Wurzeln der Unkräuter zu entfernen. So ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefordert. Aber es lohnt sich! Der Aufwand ist bei kurzen Intervallen, also etwa einem 4-Wochen-Rhythmus, besonders gering. Da sich Unkräuter aus einem lockeren Boden besonders gut ziehen lassen, können Feuchtigkeit und Krümeligkeit durch eine Schicht mit Mulch unterstützt werden.

 

Tipp:

 

Aus lockerem und feuchtem Boden lassen sich Unkräuter ganz leicht entfernen. Jäten Sie kurzlebige Unkräuter (z. B. Vogelmiere) erst kurz bevor die Samen reif werden. Machen Sie mit Wurzelunkräutern (z. B. Quecke) jedoch kurzen Prozess!

 

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Jähten oder Hacken?
Subtile Staudenpflege


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