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Düngung

Für die Vitalität der Stauden, den Blütenansatz oder die Ausreifung sind unterschiedliche Nährstoffe verantwortlich. Die Ansprüche der einzelnen Stauden an den unterschiedlichen Standorten sind ganz verschieden. Die Düngung sollte daher von Gehalt und Verfügbarkeit des Bodens an Nährstoffen, der Art des Düngers und der Jahreszeit abhängig gemacht werden.

 

In den meisten Gartenböden sind ausreichend hohe Mengen an Phosphat (P) enthalten. Der Regen bringt 3-8 g/m² Stickstoff (N) pro Jahr. Feinstäube enthalten weitere Spurenelemente. Viele Stauden kommen daher mit geringer Düngung aus. Lediglich die anspruchsvollen Stauden im Lebensbereich Beet benötigen etwa 50-150 g/m² Dünger pro Jahr.

 

Mit Einnährstoffdüngern lassen sich gezielt bestimmte Mängel beheben. Mehrnährstoffdünger mit einem ausgewogenen Nährstoffverhältnis erreichen eine optimale Versorgung der Stauden. Langzeitdünger geben kontinuierlich Nährstoffe ab. Anorganische Dünger lösen sich in Wasser. Organische Dünger wie Hornmehl werden nur durch Bodenlebewesen aufgeschlossen. Sie müssen daher in den Boden eingearbeitet werden. Mit Humus und Kompost kann ebenfalls gedüngt werden. Je nach Herkunft weisen sie aber unterschiedliche Nährstoffgehalte auf, die erst untersucht werden sollten.

 

Tipp:

 

Ein Zuviel an einem bestimmten Nährstoff kann zu Wachstumsstörungen führen. Grundlage jeder Düngung sollte daher eine Bodenanalyse sein, die in vielen Laboren kostengünstig angeboten wird.

 

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