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Licht und Schatten

Licht und Schatten verändern das Kleinklima und beeinflussen das Pflanzenwachstum. Viele Stauden werden von Bäumen und Sträuchern beschattet und haben sich an solche Lichtverhältnisse angepasst. Bei den Farnen geht dies sogar so weit, dass sie Sonnenbrand bekommen, wenn sie plötzlich vollem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

 

Ein sonniger Standort liegt vor, wenn die direkte Besonnung mindestens von Sonnenaufgang bis Mittag, von Mittag bis Sonnenuntergang oder länger dauert. Geeignete Pflanzen sind den Lebensbereichen Freiflächen oder Beet zuzuordnen. Leichter Schatten, also eine geringfügige und kurze Schatteneinwirkung, ist ohne weiteres tolerierbar.

 

Ein halbschattiger Standort kann von Sonnenaufgang bis 11.00 Uhr, von 8.00 bis 12.00 Uhr, zwischen 10.00 und 14.00 Uhr 2,5 Stunden, von 12.00 bis 16.00 Uhr oder von 13.00 Uhr bis Sonnenuntergang besonnt sein. Dies entspricht dem Lebensbereich Gehölzrand.

 

Ein schattiger Standort ist höchstens von Sonnenaufgang bis 9.00 Uhr, von 8.00 bis 10.00 Uhr, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr 1 Stunde, von 14.00 bis 16.00 Uhr, von 15.00 Uhr bis Sonnenuntergang besonnt. Dies entspricht dem Lebensbereich Gehölz.

 

Ein massiver Schlagschatten wirkt sich intensiver aus als der Schatten eines lichten Gehölzes. abhängig von der Geländemodellierung ist absonnig ein sonniger Standort, der zu manchen Jahreszeiten durch weiter entfernte Objekte beschattet wird oder an einem Nordhang liegt.

 

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Matteuccia struthiopteris
Matteuccia struthiopteris


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