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Geländemodellierung

GeländemodellierungFür eine vollständige Einschätzung des Standorts fehlt noch die Beurteilung der Geländemodellierung (Topographie). Sie beeinflusst ebenfalls das Klima, hier Klein- und Mesoklima, sowie die Verhältnisse von Licht und Schatten.

 

Viele Pflanzsituationen finden sich in bewegtem Gelände und nicht in der Ebene. Von Hängen fließt kalte Luft, die nachts gebildet wird, nach unten. Im Tal oder vor Mauern können sich Kaltluftseen bilden, die besonders im Frühling für Spätfrostschäden verantwortlich sind. Ist die Kuppe des Berges bewaldet, bildet sich Kaltluft in geringerem Maße als auf einer freien Kuppe.

 

Südlich exponierte Hänge erhalten deutlich höhere Energiemengen und sind wärmer als die Ebene, da die Sonneneinstrahlung in einem steilen Winkel eintrifft und wenige Streuverluste auftreten. Auch die Verdunstung ist an einem Südhang höher. Ost- und Westhänge schneiden ebenfalls etwas besser ab als die Ebene. Ein nördlich exponierter Hang kann dagegen deutlich kühler sein, wenn er im Winter bei der flach stehenden Sonne unter Umständen gar keine direkte Besonnung abbekommt.

 

Verstärkt wird dieser Effekt, wenn sich auf dem Hügel hohe und massive Objekte, z. B. Wälder befinden. Diese so genannte Horizontüberhöhung hält noch mehr Sonnenlicht von der Pflanzfläche ab. Mauern und Gebäude können auch in der Ebene eine derartige Horizontüberhöhung darstellen.

 

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