Kompetenzzeichen


 Veröffentlichungen




 Ausbildung


 Interesse an einer Ausbildung
 im Gartenbau?

Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Zeichnung

Nun ist es an der Zeit ins Detail zu gehen. Beginnen Sie skizzenartig die Pflanzen auf dem Transparentpapier zu verteilen. Wählen Sie für Einzelpflanzen Kreise oder Symbole, die der jeweiligen Größe im voll entwickelten Zustand entsprechen. So können Sie bei einem Rhabarber (Rheum palmatum) durchaus 1 m annehmen. Bei Flächenfiguren und Schraffuren brauchen Sie sich über Mengenbedarf und Pflanzabstände zunächst keine Gedanken machen. Achten Sie auf abwechslungsreiche Höhenstaffelung und auf harmonische Farbzusammenstellungen.


Tipp:

 

Planen Sie die Verwendungstypen hierarchisch. Beginnen Sie mit dem Wichtigsten: den hochwüchsigen Solitär- und Gerüststauden. Bringen Sie diese in eine spannungsvolle Beziehung zueinander. Gruppieren Sie dann die Gruppenstauden und anschließend die Bodendeckstauden für den Beetrand oder größere zusammenhängende Flächen. Die Streupflanzen werden nun, z. B. schraffiert, in Gruppen oder Trupps in verbleibende Lücken „eingestreut“. Schließlich werden die Füllpflanzen locker so verteilt, dass ihr Platz innerhalb weniger Jahre von benachbarten Pflanzen, z. B. dem Rhabarber, eingenommen werden kann.

 

Tipp:

 

Für Beetstaudenpflanzungen gelten ähnliche Verteilungsregeln. Zuerst werden die Leitstauden der jeweiligen Jahreszeit platziert. Verwenden Sie als Leitstauden nicht mehr Arten als unbedingt nötig. Wiederholen Sie die Leitstauden einer Art mehrmals in rhythmischer Folge und unterschiedlichen Sorten. Zu den Leitstauden geben Sie die Begleitstauden, die in Farbe, Höhe und Blütezeit harmonieren. Verbleibende Lücken werden mit passenden Füllpflanzen bepflanzt.

 

«« zurück

 

 


Bund deutscher Staudengärtner (BdS), Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228 81002-55, info@stauden.de | Impressum | Datenschutz | Sitemap