Kompetenzzeichen


 Veröffentlichungen




 Ausbildung


 Interesse an einer Ausbildung
 im Gartenbau?

Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Maßstab

Bei größeren Gartenumgestaltungen empfiehlt es sich, mehrere Pläne zu zeichnen, die sich im Maßstab und damit in der Genauigkeit unterscheiden. Die Lage der verschiedenen Staudenbeete im Garten wird mit einem Übersichtsplan festgelegt. Aus ihm gehen die wichtigsten Strukturen hervor: Gebäude, Grenzen, Wegeverbindungen, größere Gehölze und Begrenzungen der Beete. Licht- und Schattenverhältnisse lassen sich hier ablesen.

Für die Staudenpflanzungen wird dann ein Detailplan in einem größeren Maßstab erstellt, um die Proportionen optimal darstellen zu können. Die Einzelpflanzen oder Pflanzgruppen sollten dabei erkennbar und die Beschriftung vollständigen Pflanzennamen leicht lesbar sein. Je kleinteiliger die Pflanzung ist, desto größer wird der Maßstab sein. Für einfache Staudenpflanzungen mit größeren Gruppen genügt ein kleinerer Maßstab von 1:50.

 

Übersichtsplan: 1:100 (1 cm auf dem Papier entsprechen 100 cm im Garten)
Detailplan für Staudenpflanzungen: 1:50, 1:20, für Steingärten auch 1:10

 

Der Pflanzplan sollte mit einem Hilfsraster überzogen werden, das 1 oder 2 m Kantenlänge in der Natur entspricht. Dieses Raster erleichtert es, die nötigen Pflanzabstände einzuhalten, Proportionen abzuschätzen und den Mengenbedarf an Pflanzen zu ermitteln. Bei der späteren Pflanzung kann dieses Raster auf die Beete übertragen werden, z. B. mithilfe dünner Linien aus Urgesteinsmehl oder Sand, gespannte Kordeln oder kleine Pflöcke. Das hilft, die Stauden so zu pflanzen, wie sie geplant wurden.

 

«« zurück

 

 


Bund deutscher Staudengärtner (BdS), Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228 81002-55, info@stauden.de | Impressum | Datenschutz | Sitemap