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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Blütengarten

Prächtige Gärten zeichnen sich besonders durch Blütenreichtum und Abwechslung aus. Hier spielen Stauden die erste Geige. Sie werden durch Rosen und andere Blütengehölze ergänzt. Sonnige Rabatten und schattige Gartenpartien sind mit Beetstauden und Wildstauden mit Beetstaudencharakter angereichert.

 

Der Blütengarten, wie wir ihn heute kennen, wurde von Gertrude Jekyll bereits während des Jugendstils entwickelt. In ihm werden Elemente des Bauerngartens mit architektonischen Formen kombiniert. Streng gefasste Gartenräume werden von üppigen Stauden in artenreichen Kombinationen umschmeichelt.

 

Die englische Gartenkultur ist besonders reich an Blütengärten. Bedeutende Anlagen finden sich in Hestercombe und Munstead Wood von Gertrude Jekyll, in Sissinghurst von Vita Sackville-West, in Hidcote von Lawrence Johnson oder in Hadspen von Nori und Sandra Pope. Die Gärten zeichnen sich meist durch monochrome oder fließende Farbzusammenstellungen aus.

 

Wegbereiter der Blütenpracht in Deutschland war Karl Foerster, der neben der Gestaltung von Staudengärten auch die Züchtung standfester und winterharter Stauden vorantrieb. Blauer Rittersporn wie Delphinium elatum 'Finsteraarhorn' war ihm besonders wichtig. Seine Vorliebe für klare Farben, Farbdreiklänge, Symmetrie und ornamentale Rhythmik ist bis heute Vorbild für viele Gartenbesitzer. Das von Foerster stammende Motto „es wird durchgeblüht!“ stellt die Gestaltung von dauerhaften Blütengärten allerdings auch vor eine große Aufgabe.

 

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Delphinium 'Piccolo'
Delphinium 'Piccolo'

 


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