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Steinanlagen

Viele Stauden fühlen sich in Verbindung mit Steinen wohl. Geeignete Plätze im Garten können locker geschichtetes Mauerwerk, Schotter- und Kiesbeete, Tröge oder auch überdachte Plätze in Hausnähe sein. In diesen Steinanlagen (St) herrschen ansonsten ganz unterschiedliche Standortbedingungen: trockene (St 1), frische (St 2) und feuchte (St 3) Böden in sonniger (so), absonniger (abs), halbschattiger (hs) oder schattiger (sch) Lage.

 

Für trockene und sonnige Steinanlagen (St 1 so) mit warmen, durchlässigen Böden stehen viele besondere Pflanzengestalten zur Verfügung. Die Trockenheit liebenden oder ertragenden Arten sind oft silbergrau behaart, bisweilen bläulich oder bräunlich und besitzen fleischige oder haarfeine Blätter. Beispiele sind Grauer Storchschnabel (Geranium cinereum) oder Pyrenäen-Steinbrech (Saxifraga longifolia). Gerade in regenreichen Gebieten sind diese Pflanzen jedoch empfindlich.

 

Oftmals besser mit unseren Klimaverhältnissen kommen Arten für frische und oft absonnige Steinanlagen (St 2 abs) zurecht: Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia), Heuchera pulchella oder Arends Steinbrech (Saxifraga x arendsii). Mehr Beschattung und Feuchtigkeit verträgt der Judenbart (Saxifraga stolonifera), der nicht mehr unbedingt an den Stein gebunden ist. Manche Arten sind nässeempfindlich und wachsen deshalb am besten in einem von Kies bzw. Felsbrocken durchsetzten Boden, den Felssteppen (FS).

 

Weitere Situationen sind flache Bodenschichten über Fels oder größeren Steinen, den Matten (Felsmatten), Mauerkronen von Trockenmauern oder deren Steinfugen.
 

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Lebensbereich Steinanlage
Lebensbereich Steinanlage und
Felssteppe


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