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Freiflächen

Situationen auf freien, vollsonnigen (so) Flächen werden als Freiflächen (Fr) bezeichnet. Je nach Bodenfeuchtigkeit und Wasserhaltefähigkeit werden trockene, durchlässige Böden, oft auch in Hanglagen (Fr 1), normale, frische Böden (Fr 2) oder für feuchte Böden (Fr 3) unterschieden.

 

In der freien Landschaft entsprechen diesem Lebensbereich Wiesen oder Hochstaudenfluren. Meist handelt es sich um kultivierte Flächen ohne Gehölzaufwuchs. Viele Stauden des Lebensbereichs Freiflächen fühlen sich auch in den benachbarten Lebensbereichen Gehölzrand oder Steinanlagen wohl, wie die Balkan-Bärenklaue (Acanthus hungaricus), der Gewöhnliche Eisenhut (Aconitum napellus) oder der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum).

 

Bereits in der Wildform und ihren Auslesen weisen einige Stauden besonders attraktive Blüten auf. Sie können damit ähnliche Akzente setzen wie Stauden des Lebensbereichs Beet und erhalten daher das Prädikat „mit Beetstaudencharakter“ (-b). Hierzu zählen Astilbe japonica ’Europa’, die Sonnenbraut Helenium bigelovii ’The Bishop’ oder der Sonnenhut Rudbeckia fulgida ’Goldsturm’.

 

Der pH-Wert des Bodens übt in diesem Lebensbereich ebenfalls einen Einfluss auf die Standortbedingungen aus. Besonders kalkhaltige Verhältnisse in Verbindung mit Trockenheit kennzeichnen Freiflächen mit Steppenheidecharakter (Steppenheide). Nährstoffarmut und bodensaure Bedingungen herrschen in Freiflächen mit Heidecharakter (Heide) vor.

 

Lebensbereich

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Lebensbereich Freifläche
Prärie im Berggarten Hannover


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