Kompetenzzeichen


 Veröffentlichungen




 Ausbildung


 Interesse an einer Ausbildung
 im Gartenbau?

Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Alpinum

Einige herrliche, wenn auch anspruchsvolle und oft nicht sehr konkurrenzfähige Stauden der Hochgebirge finden die besten Standorte in unterschiedlichen, meist kleinräumigen Flächen des Alpinum (A). In vielen Botanischen Gärten sind beeindruckende Steingärten zu sehen, die diesem Lebensbereich zuzuordnen sind.

 

Auch wenn Gemeinsamkeiten mit dem Lebensbereich Steinanlagen bestehen, so ist das Alpinum durch eine besondere Sorgfalt gekennzeichnet, die den Stauden zuteil werden muss. Oftmals sind Hochgebirgspflanzen auf bestimmte pH-Werte und Gesteinsarten angewiesen. Einige benötigen feinbodenfreien Splitt im Bereich des Wurzelhalses. Die Fugen sollten tiefgründig und mit lockerem Substrat gefüllt sein.

 

Da es außerhalb der Hochgebirge keine vergleichbaren Standorte gibt, sind optimale Standortbedingungen oft nur mit hohem Aufwand zu erreichen. Werden viele Arten kultiviert, treten ganz unterschiedliche Standortbedingungen in einem Alpinum auf: trockene (A 1), frische (A 2) und feuchte Böden (A 3) in sonniger (so), absonniger (abs) oder halbschattiger (hs) Lage.

 

Himalaja-Mannsschild (Androsace sarmentosa), Bitterwurz (Lewisia cotyledon), Hallers Primel (Primula halleri) oder die vielen Steinbreche (Saxifraga-Arten und -Hybriden) sind es wert, ausprobiert zu werden, wie die Vielzahl von Steingartenfreunden im In- und Ausland beweisen. Einige Staudengärtnereien führen spezielle Steingartensortimente.
 

Lebensbereich Alpinum

«« zurück

 


Primula halleri
Primula halleri


Bund deutscher Staudengärtner (BdS), Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228 81002-55, info@stauden.de | Impressum | Datenschutz | Sitemap