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Winter

Mit den ersten Frösten endet das Farbenfinale des Herbstes. Der Winter stellt im Garten eine Zeit der Ruhe dar. Die meisten Stauden sind eingezogen, übrig bleiben die vertrockneten Stängel in unterschiedlichsten Grau- und Brauntönen. Auch jetzt wird Geduld belohnt. Viele Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und andere Stauden wie Brandkraut (Phlomis russeliana) bewahren lange ihre Gestalt und verbreiten einen besonderen Charme, wenn Tau oder Reif auf ihnen liegt. Eis und Schnee erzeugen eine wahre Wunderwelt mit diesen scheinbar toten Pflanzen.

 

Aber nicht alle Stauden ziehen vollständig ein. Manche bleiben auch im Winter grün und treten nun stärker in Erscheinung. Die Zahl winter- und immergrüner Stauden ist erstaunlich groß: Bergenie, Immergrün (Vinca minor), Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium), Schildfarn (Polystichum), Gräser und Grasartige wie Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica) oder Carex plantaginea, immergrüne Polsterstauden für die Steinanlagen und winterharte Sukkulenten.

 

Bei den Elfenblumen (Epimedium) lassen sich alle Ausdauerstadien beobachten. Die Hybriden Epimedium x rubrum und Epimedium x versicolor sind mehr oder weniger wintergrün und zeichnen sich durch eine schöne rötliche Winterfarbe aus. Daneben gibt es immergrüne Vertreter mit frischgrünem Winterlaub wie Epimedium x perralchicum ’Frohnleiten’.

 

Einige Blüten hat auch der Winter aufzuweisen. Christrose (Helleborus niger) und Alpenveilchen (Cyclamen coum) trotzen dem Frost. Die spät im Winter blühenden Adonisröschen und der Winterling (Eranthis hyemalis) bilden bereits den Übergang zum Frühling.

 

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Winter

Pennisetum alopecuroides


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