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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Herbst

Mit Beginn des Herbstes haben sich viele Stauden zu voller Üppigkeit entwickelt. Nach der Trockenheit des Sommers steht nun wieder genügend Feuchtigkeit zur Verfügung und viele Arten fangen mit ihrer Blüte an oder blühen weiter. Viele stammen aus den Nordamerikanischen Prärien. Sie bereichern diese Zeit mit ihren meist warmen Farben: Aster, Goldrute (Solidago), Indianernessel (Monarda), Sonnenbraut (Helenium) oder Sonnenhut (Rudbeckia).

 

Gleichzeitig und mit schleichendem Übergang stellt sich ein neues Phänomen ein. Die Stauden fruchten und ihre Fruchtstände, Blätter und Stängel vertrocknen anschließend. Wer nun Geduld übt und nicht gleich zur Schere greift, wird reich belohnt. Standfeste Stängel von Elfenbein-Mannstreu (Eryngium giganteum), Rotem Sonnenhut (Echinacea) oder Virginia-Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum) bieten einen reizvollen Kontrast zu den noch blühenden Pflanzen.

 

Der Herbst ist die Zeit der Gräser, deren luftige, teils farbige Fruchtstände im Wind wiegen und in kalten Nächten von Tau durchzogen werden. Besonders eindrucksvoll sind Chinaschilf (Miscanthus sinensis), Diamantgras (Calamagrostis brachytricha), Liebesgras (Eragrostis spectabilis), Pampasgras (Cortaderia selloana) oder Pfeifengras (Molinia arundinacea).

 

Das herbstliche Vergehen der Stauden macht vor den Blättern nicht halt. Durch gezielte Auswahl von Stauden mit Herbstfärbung lässt sich ein wahres Feuerwerk entfachen, bevor mit dem Winter Ruhe in den Garten einkehrt. Prächtig orange-rot verfärben beispielsweise Geranium wlassovianum, Schildblatt (Darmera peltata) und einige Gräser.

 

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Hernst
Aster novae-angliae

 

Hernst
Hosta 'Francee'


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