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Frühling

Der Frühling wird jedes Jahr sehnsüchtig erwartet. Er bringt frisches Grün und kräftige Blütenfarben. Viele Stauden treiben im Vorfrühling bereits vor den Bäumen aus, um die Gunst von Licht, Wärme und Feuchtigkeit zu nutzen. Mit Macht entwickelt sich üppiges Grün.

 

In vielen älteren Gärten haben sich im Laufe der Jahrzehnte große Bestände an zierlichen Frühlingsgeophyten, wie Märzenbecher (Leucojum vernum), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) oder Blausternchen (Scilla siberica), entwickelt. Kräftige Narzissen und Tulpen runden das Sortiment ab. Auch in junge Gärten können sie in großen Stückzahlen eingebracht werden. Die Knollen und Zwiebeln werden meist lose für die Herbstpflanzung angeboten.

 

Klassische Stauden ergänzen diesen Blütenteppich. An erster Stelle stehen hier die vielen Nieswurze (Helleborus) bzw. Lenzrosen (Helleborus orientalis). Weithin leuchten die Blütenstände von Bergenien, Lungenkräuter (Pulmonaria) oder Schildblatt (Darmera peltata). Zurückhaltende Stauden wie Elfenblumen (Epimedium), Schaumkräuter (Dentaria) oder Ungarische Gänsekresse (Arabis procurrens) entfalten ihren Charme, wenn sie in größeren Gruppen zusammenstehen. Später treten die ausdauernde Mondviole (Lunaria rediviva), Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) und Besonderheiten wie der Maiapfel (Podophyllum) hinzu.

 

Untermalt werden die ersten Blüten des Jahres durch Stauden mit außergewöhnlichem Austrieb. Bizarre Formen, weiche Behaarung oder bronzener Hauch zeigen Pfingstrosen (Paeonia), Schildfarn (Polystichum setiferum) oder die Himalaja-Wolfsmilch (Euphorbia griffithii).

 

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Frühling
Paeonia mlokosewitschii

 

Frühling
Helleborus orientlis


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