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Struktur und Textur

Stauden wirken gestalterisch auf vielfältige Weise. Im jahreszeitlichen Verlauf überraschen sie durch Austrieb, Blüte, Blattformen und -farben. Daneben ist jedoch die Struktur einer Staude, d. h. ihr Bauprinzip und die daraus entstandene Wuchsform ein wichtiges Gestaltungselement. Je stärker die Belaubung ausgebildet ist desto deutlicher wird die Struktur von Texturen überlagert, die sich als ein Gewebe aus verschiedenen feinen bis groben Mustern des Blattwerks beschreiben lassen.

 

Größere Solitärstauden können auch noch im abgestorbenen Zustand durch ihre Struktur Akzente setzen. Dies gilt im besonderen Maße für viele horstbildende Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides).

 

Strukturen und Texturen zeigen ihre gestalterische Wirkung oft länger als z. B. Blütenformen und -farben. Sie müssten daher wegen ihrer gestalterischen Ausdruckskraft auch stärker in der Pflanzplanung berücksichtigt werden. Gute Gestaltung entsteht durch den gezielten Einsatz von individuellen Solitären, durch Reihung gleichartiger Strukturen oder durch Kontrastierung von Strukturen oder Texturen.

 

Tipp:

 

Je geringer die Anzahl der verwendeten Strukturen und Texturen ist desto klarer ist die gestalterische Aussage. Strukturreichtum ist daher nicht gleichzusetzen mit gestalterischer Prägnanz.

 

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Struktur und Textur


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