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Pflanzung nach Geselligkeit

Pflanzungen nach Geselligkeit gehen auf das Konzept der Lebensbereiche von Richard Hansen & Hermann Müssel zurück. Ziel ist es, mit der Anlage eine dauerhaft ansprechende und bei kundiger Pflege haltbare Pflanzengemeinschaft mit Fähigkeit zur Selbstregulation entstehen zu lassen. Dieser Bepflanzungstyp ist wie die Mischpflanzung von der Natur inspiriert, aber bereits bei der Planung und der Anfangsentwicklung stärker gestaltet.

 

Werden Stauden in ihrem „Wesen“ entsprechender Geselligkeit gepflanzt, entsteht im Laufe der Jahre eine stabile und harmonische Pflanzengemeinschaft. Die Geselligkeitsstufen sind:

 

 I  = möglichst einzeln oder in kleinen Gruppen pflanzen 
 II  = in kleinen Trupps von 3-10 Pflanzen gruppieren
 III  = in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen verwenden
 IV  = in großen Stückzahlen und meist flächig pflanzen
 V  = vorwiegend großflächig verwenden

 

Die Planung geht damit über die standortgerechte Staudenverwendung hinaus. Das Konzept erfordert gute Pflanzenkenntnisse sowie vorausschauende und prozessorientierte Eingriffe bei der Pflege, um die innere Ordnung zu erhalten. Für den Staudenkenner ist die Pflege einfach.

 

Tipp:

 

Die Stauden und ihre Lebensbereiche in Gärten und Grünanlagen. R. Hansen & F. Stahl. 1997. Ulmer.

 

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Pflanzung nach Geselligkeit


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