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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Mischpflanzung

Bei Mischpflanzungen regiert der Zufall. Der hohe Erlebniswert dieses von Wolfram Kircher entwickelten Bepflanzungstyps resultiert aus den jahreszeitlich wechselnden Farbaspekten.

 

Inspiriert ist die Mischpflanzung durch das Erscheinungsbild natürlicher Pflanzengemeinschaften und soll bei minimalem Pflegeaufwand eine Vielfalt an Reizen bieten. Eine enge Verzahnung und starke Durchdringung der Arten bietet interessante Details zum intensiven Betrachten, Riechen und Fühlen. Strukturen entstehen durch die Entwicklung der Stauden im Laufe der Zeit von selbst.

 

Eine solche Pflanzenanordnung funktioniert auf Dauer, wenn die Arten raffiniert zu einem dynamischen, zur Selbstregulation fähigen System miteinander verbunden werden. Die Planung einer Mischpflanzung, wie der „Silbersommer“, ist auf den Standort abgestimmt. Wichtig sind gestaffelte Blühzeiten (Aspekte) und gute Winterstruktur. Es durchdringen sich niedrige und höhere Arten sowie langsam entwickelnde, langlebige Arten und schnell entwickelnde, kurzlebige Arten, die sich durch Selbstaussaat oder Ausläufer erhalten.

 

Bei optimaler Entwicklung ist der Pflegeaufwand gering. Die Unterscheidung von „Kraut“ und „Unkraut“ erfordert dabei hohe Konzentration und Wissen von den Pflegenden. Mischpflanzungen werden als Zufallspflanzung ausgeführt. Bei Ansaat der Arten entsteht eine wiesenartige Struktur, die im günstigsten Fall nur noch durch Mahd gepflegt werden muss.

 

Tipp:

 

Viele BdS-Betriebe bieten erprobte Rezepte wie den „Silbersommer“ an.

 

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Mischpflanzung


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