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Gruppenpflanzung

Die Gruppenpflanzung - oder auch Mosaikpflanzung - ist der klassische Bepflanzungstyp in Staudenrabatten und Staudenbeeten. Sie ist relativ kleinteilig und artenreich. So entstehen vielfältige Eindrücke über das Jahr. Die Gruppen haben meist eine ähnliche Größe. Je größer die Gruppen sind, desto ruhiger wirkt die Pflanzung. Es lassen sich dann allerdings weniger Arten miteinander kombinieren.

 

Im Beet werden zunächst die Leitstauden in kleinen Gruppen verteilt. Sie bilden den „Roten Faden“, geben mit ihrer Blüte zu bestimmten Zeiten den Ton an. Daher gibt es mehrere Leitstauden in Jahresverlauf. Begleitstauden führen das gewählte Thema weiter. Füllstauden und Bodendeckstauden füllen die restlichen Flächen, meistens im Vordergrund, aus. Zwiebel- und Knollenpflanzen (Geophyten) werden zwischen den anderen Stauden „eingestreut“.

 

Für die Planung und Pflege sind gute Pflanzenkenntnisse nötig. In der Regel wird ein detaillierter Pflanzplan gezeichnet. Fundiertes Wissen über Rhythmus, Farbenlehre und Raumwirkung sind Voraussetzung (siehe Inspiration Gartenräume). Eine Höhenstaffelung zur Mitte des Beetes oder zum abschließenden Hintergrund ist empfehlenswert.

 

Die Pflege ist verhältnismäßig aufwendig und entspricht dem Charakter der Pflanzung. Die Pflege steuert die Dynamik der Stauden so, dass die Komposition mit ihrer Ausstrahlung genau erhalten wird. Bei einfachen Gruppenpflanzungen wird oft auf Füll- und Bodendeckstauden verzichtet und der Boden zwischen den höheren Stauden durch Hacken offen gehalten.

 

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Gruppenpflanzung


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