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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Großflächige Pflanzung

Die großmaßstäbliche Staudenverwendung wurde von den amerikanischen Gartenarchitekten Wolfgang Oehme und James van Sweden entwickelt. Diese ausdrucksstarken Pflanzungen sind grob strukturiert und wirken mit großen Flächen aus konkurrenzstarken Arten.

 

Sie stehen meistens in intensiver Beziehung zur Architektur. Details verlieren sich in der Ferne, deutliche formenstarke Charaktere sind gefragt. Die Auswahl der Pflanzen muss sorgfältig geschehen. Ganzjährige Kontinuität, gutes Aussehen auch nach der Blüte, interessante Strukturen und eine gelungene Gegenüberstellung von harmonierenden oder kontrastierenden Arten beugt Langeweile vor. Wuchsstärke und ein dichter, kompakter Habitus sind weitere Kriterien für die Pflanzenauswahl. Geeignet sind z. B. Bergknöterich (Aconogonon ’Johanniswolke’), Gefleckter Wasserdost (Eupatorium maculatum) oder Sonnenhut (Rudbeckia fulgida).

 

Die Pflege konzentriert sich auf die Entfernung von Unkraut. Es ist vor allem auf eine regelmäßige und sehr frühe Pflege (vor dem Austrieb) zu achten. Etwas Dynamik ist zulässig, die Größe und Klarheit der Flächen zueinander muss aber erhalten bleiben.

 

Bekannte und preisgekrönte Gartenarchitekten wie Piet Oudolf, Jacques Wirtz oder Petra Pelz verwenden häufig solche Pflanzenkombinationen mit besonderer Staudenkraft.

 

Werden bei der Pflege die klaren Grenzen zwischen den großen Flächen vernachlässigt, können sich daraus Verlaufspflanzungen entwickeln.

 

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Großpflächige Pflanzungen


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