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Gärtner. Der Zukunft gewachsen.
 

Drifts

Eine besondere Form der Gruppenpflanzung wurde von Gertrude Jekyll (1843-1932) entwickelt. Bei ihr werden lineare Strukturen, so genannte Drifts, versetzt hintereinander gereiht. Dieser Kunstgriff macht sich die Eigenschaft vieler Stauden zunutze, nach einem Remontierschnitt wieder auszutreiben und ein zweites Mal zu blühen. Bei geschickter Zusammenstellung der Drifts, wird dann eine Kahlstelle, die beispielsweise durch einen Remontierschnitt entsteht, durch davor liegende Drifts verdeckt.

 

Die langen Grenzlinien führen zu zahlreichen Beziehungen zwischen den Staudenbändern. Es entstehen spannende Bezüge zu Form-, Farb-, Struktur- und Texturwahl.

 

Eine moderne Interpretation der Drifts sind Parallele Gärten. Der Eindruck der Pflanzung verändert sich enorm, je nachdem, ob die Blickrichtung längs oder quer zu den parallelen Linien geht.

 

Dynamische Veränderungen im Pflanzenbild sind kaum möglich, da sonst die bewusste Gegenüberstellung oder Aneinanderreihung der Stauden verloren gehen würden. Die Ansprüche an die Pflege sind ähnlich hoch wie bei der Gruppenpflanzung.

 

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Parallele Gärten
Parallele Garten

 

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Parallele Garten


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