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Pflanzung

Nachdem eine gründliche Bodenvorbereitung erfolgt ist, können die Stauden gepflanzt werden. Dabei sollte sorgfältig und schrittweise vorgegangen werden.

  1. Prüfen der Qualität: Das Substrat in den Töpfen sollte gut durchwurzelt sein. Mängel liegen bei frisch getopfter Jungware, extrem stark durchwurzelter, überständiger Ware und bei Schädlingsbefall vor.
  2. Lagern bis zur Pflanzung: Schutz vor Austrocknung durch Schattierung.
  3. Austopfen und ggf. Rückschnitt zu großer Stauden.
  4. Gründliches Wässern der Staudenballen vor dem Einpflanzen, z. B. durch Tauchen.
  5. Lockern stark durchwurzelter Ballen durch seitliches Aufreißen des Wurzelgeflechts.
  6. Fachgerechtes Einpflanzen: Mit einer Blumenkelle in die Erde stechen und ein Loch ausheben (am besten zum Körper hin), das etwas tiefer als der Wurzelballen ist. Die Staude hineinstellen und die Erde mit der Kelle wieder darum verteilen. Die Erde sollte die Staude leicht (ca. 1 cm) überdecken, um eine schnelle Austrocknung zu verhindern.
  7. Sorgfältiges Andrücken der Stauden mit den Händen, um Bodenschluss zu erreichen. Ein „Festtreten“ in flache Pflanzlöcher nehmen Stauden meist übel!
  8. Gründliches Wässern nach der Pflanzung.

Die empfindliche Struktur des Bodens wird geschützt durch das Auslegen von Bohlen oder die Aufbringung einer dünnen Schicht Mulch vor der Pflanzung bzw. systematisches Pflanzen von innen nach außen oder von einer Seite zur anderen.

 

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Pflanzung


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