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Organische Mulchmaterialien

Für die Ausbringung von Mulch stehen neben anorganischen Mulchmaterialien verschiedene organische Mulchmaterialien in unterschiedlicher Beschaffenheit und Körnung zur Verfügung.

  • Rindenmulch (10-40 mm bis 20-80 mm) ist zerkleinerte, fraktionierte Rinde ohne Zusätze und ohne Feinanteile. Er eignet sich in hoher Schichtstärke (5-10cm) zur Unkrautbekämpfung. Der Rindenmulch zersetzt sich zu Humus und sollte alle 2 Jahre erneuert werden. Dabei wird Stickstoff aus dem Boden gebunden. Daher sollte zusammen mit der Ausbringung von Rindenmulch eine stickstoffbetonte Ausgleichsdüngung für die gepflanzten Stauden erfolgen. Dies gilt insbesondere für die anspruchsvollen Stauden im Lebensbereich Beet. Auf schweren, verdichteten Böden wird die Entwicklung des schwer bekämpfbaren Schachtelhalms (Equisetum arvense) gefördert.

  • Rindenhumus (0-10 mm bis 0-40 mm) ist zerkleinerte, fraktionierte und fermentierte Rinde mit oder ohne Nährstoffzusätze. Durch die organischen Feinanteile eignet er sich insbesondere zur Bodenverbesserung in den Lebensbereichen Gehölz und Gehölzrand. Seine Unkraut unterdrückende und vor Verdunstung schützende Wirkung ist geringer als bei Rindenmulch. Die dünne Mulchschicht sollte einmal jährlich erneuert werden.

Gelegentlich werden auch andere organische Mulchmaterialien wie Holzhäcksel, Grasschnitt, Heu, Stroh, Kakao-Schalen, Kokos-, Jute- oder Hanfgewebe, Papier oder Kartonagen eingesetzt. Sie alle zersetzen sich mit der Zeit und verändern ganz unterschiedlich den Nährstoffhaushalt des Bodens. Optimal ist eine Mulchschicht aus gut zersetztem Falllaub.

 

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Natürliche Mulchdecke
Laub als natürliche Mulchdecke


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