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Mulch

Die Verwendung von Mulch in Staudenpflanzungen dient verschiedenen Zwecken. Es stehen organische und anorganische Mulchmaterialien in unterschiedlicher Beschaffenheit und Körnung zur Verfügung. Die Ausbringung von Mulch ist keinesfalls obligatorisch, aber sie kann hilfreich bei der Pflanzung, der Entwicklung der Stauden und der Pflege sein.

 

Wirkungen von Mulch

  1. Verbesserung der Oberflächenstruktur: Der Boden bleibt locker und verschlämmt nicht, daher kann auf das Hacken vor einer Bewässerung verzichtet werden. Auch das Jäten fällt leichter. Hierfür und zur Bodenvorbereitung vor der Pflanzung reicht eine dünne Schicht aus feinkörnigem Material.
  2. Unkrautunterdrückung: In grobem Mulch ohne Feinanteile finden Sämlinge kaum Möglichkeiten zur Keimung. Anfliegende Unkräuter treten daher kaum auf, was die Pflege vereinfacht. Die Mulchschicht sollte hierfür etwa 10 cm betragen.
  3. Verdunstungsschutz: Wird grober Mulch ohne Feinanteile auf den Boden ausgebracht, kann zwar Wasser hindurchsickern, die Verdunstung aus dem Boden aber wird unterbrochen. Der Boden bleibt auch bei längerer Trockenheit feuchter als ungemulchter Boden. Auf eine solche Mulchschicht ist zu verzichten, wenn trockene Verhältnisse herrschen sollen.
  4. Verbesserung der Optik: Sehr heterogene oder mit Steinen durchsetzte Böden oder Substrate mit Recyclingmaterialien bieten manchmal einen unerwünschten Anblick. Mit einer dünnen Abdeckung mit Mulch lassen sich einheitliche Flächen erzeugen, die von der Farbe des Mulchmaterials geprägt werden.

 

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