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Bodenvorbereitung

Pflanzen und Boden beeinflussen sich gegenseitig. Der Boden wird vor dem Pflanzen nur wenig optimiert.

 

Wurzelunkräuter stellen bei der Pflege ein großes Problem dar. Sie nachträglich aus der Pflanzung zu entfernen erfordert viel Mühe, da sie sich aus den kleinsten Wurzelabrissen regenerieren. Deshalb sollten sie vor der Pflanzung restlos entfernt werden.

 

Für die Optimierung der Bodenverhältnisse gibt es in Abhängigkeit von den Eigenschaften und der Zusammensetzung des Bodens unterschiedlichen Möglichkeiten. Bei einem sandigen, durchlässigen Boden lässt sich durch die Einarbeitung von Humus (Kompost oder Algenpräparaten) und Tonmineralien (z. B. Bentonit) die Wasserhaltefähigkeit verbessern. So kann aus einer eher trockenen eine frische Situation entstehen. Andererseits erhöht die Zugabe von Sand und Steinen die Wasserdurchlässigkeit eines Ton- oder Lehmbodens. Sehr humusreiche Böden können durch Sand und Ton verbessert werden, um sie strukturstabiler zu machen.

 

Die Einarbeitung von organischen Bodenhilfsstoffen und anorganischen Materialien stellt in jedem Fall eine Störung der gewachsenen Bodenstruktur dar. Gut ist es daher, zwischen Bodenvorbereitung und Pflanzung einige Wochen vergehen zu lassen. Insbesondere auf lehmigen Böden hat es sich bewährt, vor dem Pflanzen eine dünne, 3-5 cm starke Schicht mit feinem Mulch aufzubringen. Dies erleichtert die Bewegung auf der Pflanzfläche und beugt Trittschäden vor.

 

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Bodenvorbereitung
Wurzelunkraut Giersch


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