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Anorganische Mulchmaterialien

Für die Ausbringung von Mulch stehen neben organischen Mulchmaterialien verschiedene anorganische Mulchmaterialien in unterschiedlicher Beschaffenheit und Körnung zur Verfügung.

  • Schotter (32-63 mm) und Splitt (2-32 mm) sind Gesteinskörner, die künstlich zerkleinert werden und gebrochene Kanten aufweisen. Sie können je nach Herkunft aus Gestein (Kalk, Sandstein, Basalt etc.) oder Recyclingmaterial bestehen, das auch die Farbigkeit bestimmt. In der Wirkung sind Schotter und Splitt dem Rindenmulch bzw. -humus vergleichbar. Im Gegensatz zu organischem Mulchmaterial zersetzen sie sich aber nicht. Sie eignen sich aus optischen Gründen gut in den Lebensbereichen Steinanlagen und Alpinum. Um die Standortbedingungen zu erhalten, sollte in den Lebensbereichen trockene Freiflächen und Steppenheide lediglich eine dünne Schicht Splitt aufgetragen werden.

  • Kies (2-63 mm) wird an Flüssen und Bächen abgebaut, besteht aus rundlichen Steinen und weist keine Kanten auf.  In der Wirkung ist Kies je nach Kornabstufung mit Splitt oder Schotter vergleichbar. In Steinanlagen mit gebrochenen Natursteinen können die rundlichen Kieskörner optisch stören. Sie sind daher eher für Freiflächen und Wasserränder zu empfehlen.

Andere anorganische Mulchmaterialien

Mineralgemische aus den oben genannten Gesteinen weisen leider sehr häufig einen hohen Feinkornanteil auf. Sie verschlämmen leicht und sind daher als Mulchmaterial nur bedingt geeignet. Mulch ist ebenfalls mit Geotextilien oder Folien möglich, überzeugt aber ästhetisch nicht.

 

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Mineralischer Mulch
Mineralischer Mulch


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